Es ist ein stiller Ort, einer zum Atemholen. Einer, der Zauber hat, eine besondere Energie, ja: auch ein sprichwörtliches Prickeln.

›Lusthaus‹ heißt die kleine, verwunschen wirkende Kapelle für festliche Anlässe. Hoch oben im Michelsberg-Areal, einem unverbauten und nicht flurbereinigten Kleinod nebst denkmalgeschützter Einzellage, reicht der Blick bis hin zum Odenwald, wo morgens die Sonne aufgeht, ihr sanftes Gold verströmt, den Rhein zum Glitzern und die alten Rheinterrassen zum Schimmern bringt. Das tut der Seele gut, aber auch den rund 40-jährigen Reben von Gewürztraminer und Riesling, die auf 1,5 Hektar zwischen jahrhundertealten Bruchsteinmauern schon viele Sommer und Winter kommen und gehen gesehen haben. Mittlerweile werden sie ökologisch bewirtschaftet, nebst reicher Flora und Fauna. Ein malerischer, von urwüchsigen Robinien gesäumter Weg führt in das Areal. Doch gibt es noch eine andere Eintrittskarte flüssiger Natur, die all das schmecken lässt, all das einfängt und gleichermaßen verströmt.

»Der Michelsberg verkörpert für mich Luxus, er ist etwas ganz Eigenes, unser einziger Jahrgangssekt, mindestens 30 Monate in der Flasche gereift. Allein diese Liaison von fruchtigem, finessenreichem Riesling mit rosenduftigem, verspieltem Gewürztraminer ist so rar und einzigartig. Und dann diese Geschmacksvielfalt!«

Man spürt die Begeisterung der herzlichen und attraktiven Isabel Strauch-Weißbach, die mit ihrem Mann Tim Weißbach die wohl modernste und feinste Sektmanufaktur Deutschlands führt. (Vivart)